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Umzug ins Haus – es ist nicht alles Gold, was glänzt

Kaum ist der Urlaub vorbei, fängt der Streß schon wieder an. Vor vier Monaten hatten wir angefangen, uns nach einem Haus umzusehen, vor allem wegen idiotischen Nachbarn in der Hausgemeinschaft, aber auch für unsere Hunde, die einem schönen Garten bestimmt auch den Vorzug geben würden. Ursprünglich wollten wir kaufen, mussten aber schnell feststellen, dass alle Objekte unter 150000 € stark renovierungsbedürftig sind oder irgendwo in der Pampa liegen. Zufällig wurde uns ein Haus zur Miete angeboten, ein Flachdachbungalow aus den 70ern. Und das Beste, hier dürfen auch zwei Hunde zu Hause sein 🙂

Bei der Besichtigung war Iris schon hellauf begeistert und wollte es mieten. Mein Enthusiasmum hielt sich dagegen etwas in Grenzen, hier gibt es ja nur „Steinzeit“-Internet. Na ja, damit hab ich mich dann abgefunden, denn unser Kaminofen darf schließlich auch mit. Für die Vermieter ist es absolut kein Problem, dass wir einen Außenkamin installieren wollen. Gestern dann die böse Überraschung – der Kaminkehrer wird einen Außenkamin nicht genehmigen, das wäre zu nah am Wald 😦 . Komisch, der Nachbar gegenüber hat einen, der ist auch nicht weiter von den Bäumen weg. Gott sei Dank darf der gute Mann nicht darüber entscheiden, ob ich denn nun meinen Grill anfeuern darf oder nicht.
Damit nicht genug, jetzt fangen die kleinen Probleme beim Einrichten an. Die Dusche hat keine Duschtür und auch kein Standardmaß, das heißt, Sondermaßanfertigung, was natürlich extra kostet. Klar könnte man sagen, dann nehm doch einen Duschvorhang, aber die sind doch immer so anhänglich. Die Küche ist das nächste Problem. Erstens ist sie sehr klein und zweitens hat die auch an jeder Wand entweder eine Tür oder ein Fenster. Wie will man denn da genügend Schränke unterbringen, vor allem, weil die Waschmaschine auch noch da rein muss, da sonst nirgends ein Anschluß vorhanden ist. Außerdem liegt der Abwasserkanal höher als der Keller, man bräuchte also ein Hebewerk, wenn man sie in das Untergeschoß stellen möchte.
Desweiteren haben sich wohl die Nachbarn schon erkundigt, was da denn für Hunde einziehen. Jetzt hoffen wir mal, dass das im positiven Sinne gemeint war. Nicht dass es schon Ärger gibt, wenn die mal bellen.

Mal sehen, was sonst noch für Überraschungen auf uns warten. Ab dem Wochenende können wir mit dem Renovieren beginnen.

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  1. 26. Juni 2009 um 12:52

    ach Hasi… jetzt sieh doch mal nich alles so schwarz. Dafür bist Du bald Deinen Ar*****ch Nachbarn los. 😉

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